...isst auf Reisen

  • "Kobe Beef"

    Sogenanntes Kobe-Beef vom japanischen Wagyū-Rind.

  • Cup Noodles Museum Yokohama

    Man mag es drollig finden, dass in einem Land wie Japan und einer Stadt wie Yokohama mit unzähligen Kuturschätzen ausgerechnet ein Museum über Tütensuppen zu den Publikumsmagneten gehört. Doch tatsächlich sind Cup Noodles damals eine bahnbrechende Erfindung gewesen und gehören für viele Japaner zum Lebensalltag.

    Man hört es schon von Weitem. Yokohamas Cup Noodle Museum wird vor allem von Familien mit KIndern frequentiert. Genau die Kleinen sind auch das Zielpublikum um sie möglcisht früh an eine gefriergetrocknete Ernährung zu gewöhnen und an die Marke zu binden. Das ist eine bewährte Marketingweisheit, gilt für die deutsche Frucktzwerge genauso wie für die Mini-Würstchenkette und wenn es nach der Zigarettenindustrie gehen würde auch für Marlboro und Camel.

    Für die Kinder ist es trotzdem ein Erlebnis, denn man darf selbst Ramen Nudeln herstellen. Aus Mehl, Eiern und Wasser und alles ordentlich unter fachkundiger Aufsicht in der Probierküche durchkneten.
    Auch darf man sich seine eigene Tütensuppe kreieren und sie dann für 300 Yen (quasi der Ladenpreis) in einem aufblasbaren Plastikkissen verpacken und mit nach Hause nehmen.

  • Hiroshima: Okonomiyaki - der japanische Pfann-Haufen

    Okomiyaki (お好み焼き) heißt die japanische Variante des Pfannkuchens oder Omelette. Aber wenn wir ehrlich miteinander sind, ist es eher ein Pfann-Haufen, zumindest, wenn man eine westliche Vorstellung von Pfannkuchen hat. Okonomiyaki bedeutet übersetzt "Gebratenes nach Belieben", das heißt man kan sich die Zutanten selber aussuchen: Fleisch, Gemüse, Meeresfrüchte -hier ist fast alles denkbar und das meiste davon bekommt man auch.

    Es gibt zwei recht ähnliche Okonmiyaki-Varianten. Eine aus der Kansai-Region (also rund um Osaka, Kyoto, Nara) und eine Hiroshima-Version.

  • Immer eine gute Suppe

    Gestern Abend neues Rezept im Thermomix ausprobiert: Brokkolicrèmesuppe.

    Eberzhne Suppe web

  • Italien: Paella Toscana

    Mitten in der Nacht erwachte ich und haderte etwa eine Stunde mit der Sinnhaftigkeit dieses Arbeitseinsatzes auf dem Kriegsgräberfriedhof Futa-Pass. Dort sind neben dem deutschsprachigen Verwalter noch drei einheimische Gärtner angestellt. Es scheint, als sei uns gar keine Sonderaufgabe zugedacht, die die zweiwöchige Anreise mit der zusätzlichen Arbeitskraft von 20 motivierten Freiwilligen rechtfertigt. Es ist ein Holzhaus zu streichen, in dem Jugendliche untergebracht werden können. Darüber hinaus sind am Wohnhaus des Verwalters Verschönerungsarbeiten mit Farbe vorzunehmen, deren Ergebnis er nur noch drei Monate genießen kann, denn dann geht er in Rente.

  • Japanische Tapas

    "Japanisches Essen ist teuer." Diese Behauptung stimmt genauso wenig, wie die Aussage, Japan sei ein teures Land. Richtig ist vielmehr: Japan hat ein beseres Preis-Leistungs-Verhältnis als anderswo. Besonders trifft das auf Essen zu. Kleine Köstlichkeiten gibt es auch für kleines Geld an Orten, von denen man es am wenigsten erwartet.

    Es sei das günstigste Essen in ganz Tokio. Mit diesem Versprechen lockten mich meine japanischen Bekannten bis in die kleinsten Gässchen des Tokioter Stadtteils Kitazawa. Vor einer Spelunke, die genau diese Bezeichnung verdient, trafen wir auf den Wirt, der sehr nach Kanaille aussah und wurden freundlich von ihm begrüßt. Man war offensichtlich außerdem miteinander bekannt.
    Seine Wirkunsstätte war eine typische Arbeiterkneipe, ungefähr vergleichbar mit den Eckkneipen in Deutschland. Am Tresen saßen entsprechend auch die japanischen Äquivalente deutscher Thekenbesetzungen.

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  • Kulinarische Einfalt

  • Kulinarische Expedition der Straßenküche Myanmars

    {flickr photo=39592208791 align=right} Heute kulinarische Expedition durch die Straßenküche Myanmars. Ich aß einen Salat aus fermentierten Teeblättern, die in ein Bambusrohr gestopft ein halbes Jahr in der Erde vergraben werden.
    Und einen Papaya-Salat nach Art der Rohingya, der mich in den Grenzbereich der menschlichen Schärfetoleranz führte und erst mit laufender Nase, Ohrensausen und unkontrollierbarem Speichelfluss wieder daraus entließ.
    Ganz konservativ außerdem eine Nudelsuppe nach Art des Shan-Volkes und einige weitere Dinge, deren botanische und zoologische Zuordnung um meiner Selbstachtung willen im Dunkeln blieb.

  • Kulinarisches Paralleluniversum

    Salat entweder aus drei Monate unter der Erde vergorenen Teeblättern, mit "majestätischen" Hühnerfüßen oder Baumrinde.
    Dazu gibt's saure Wurst.
    Myanmar ist ein kulinarisches Paralleluniversum.

  • Meinungsmacher

    Thermomix-Urahn und mein Allround-Werkzeug in der Küche. Zum Beispiel für selbst zusammen gestellte Currypasten, delikate Som Tam-Papaya-Salate oder seidige Guacamole. Mit dem im Lieferumfang enthaltenen Knüppel lässt sich außerdem fast jede gewünschte Meinung durchsetzen.

  • Nachos

    Sie sind hart wie Fliesen und einen Tick zu salzig. Vor allem aber haben meine ersten selbstgebackenen Nachos beim gleichseitig dreieckigen Zuschnitt aus einem viereckigen Teig unübersehbar meine geometrischen Defizite zu Tage treten lassen.

  • Nichtvegane Elektronik

    Gibt's bei uns im Media Markt eigentlich auch ein ganzes Regal mit Fleischwölfen? Hier in Polen schon. Neben dem mit den Wurstschneidemaschinen.

     

  • Tokio: Kapitale Rosshaar-Krabbe

  • Tokio: Traditionelle chinesische Medizin zum Essen

    Traditionelle chinesische Medizin besteht nicht nur aus zerstoßenen Walpenissen, gemahlenen Nashorn-Nashörnern, erdigen Wurzeln und bitteren Tees.
    Selbstverständlich lassen sich viele heilsame Gewürze, Kräuter und Lebensmittel auch zu leckeren Gerichten kombinieren. Heute heißen sie Super Foods,aber natürlich sind sie schon seit 3000 Jahren in Gebrauch. Im Tokioter Restaurant "Qibao Maratan" hat  man sich der Zubereitung von Nudelsuppen nach den Prinzipien der traditionellen chinesischen Medizin verschrieben. Ich habe sie probiert.

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    Es kann schon sein, dass man einen Moment vor der Tür warten muss, denn das "Qibao Maratan" ist schon was besonderes. Ramen-Nudelsuppen gibt es in Tokio an jeder Ecke. Aber selten darf man sich sein Essen auf frischen Zutaten selber zusammenstellen und bekommt eine Suppenbasis, die lange Vorbereitung braucht und deshalb entsprechend selten ist. Denn in ihr sind verschieden Gewürze und Kräuer der traditionellen chinesischen Medizin enthalten.
    Während man vor der Tür wartet, hat man Gelegenheit, sich den gewünschten Schärfegrad auszusuchen. Das ist eine weitere Besonderheit: Scharfe Suppen muss man auch in der japanischen Metropole etwas länger suchen.

  • Yokohama: Besuch bei Garlic Jo's

    Wer gerne scharf ist und ordentlich Knoblauch mag, ist bei Garlic Jo's in Yokohama im Queen's Square richtig. Der Name ist dort Programm, denn jedes Gericht ist mit ordentlich Knoblauch gewürzt. Nicht alle sind dabei scharf. Wer es aber feurig mag, kann die entsprechenden Gerichte auf der Karte auswählen, wobei der Schärfegrad selber noch nach oben erweitert werden kann. Auf den Tischen steht alles Nötige dazu bereit.

    Ich esse gerne scharf, so dass ich den im Vorbeigehen entdeckten Laden natürlich sofort in die Gestaltung meiner Essenplanung integrieren musste. Ausgesucht hatte ich mir mit einigem Respekt die Jalapeno & Garlic Butter Spaghetti, weil sie als einziges Gericht mit drei Chilischoten gekennzeichnet waren.

    Beim Scharfessen geht es mir nicht darum ein ganzes Essen nur nach glühenden Kohlen schmecken zu lassen, sondern das Feurige muss sich mit den anderen Geschmacksrichtungen die Balance halten. So war es mit den Spaghetti bei Garlic Jo's.Natürlich peppig aber auch ohne die Schärfe wären es gleichsam wirklich gute Spaghetti gewesen, wie ich sie aus Frankfurt von guten italienischen Restaurants kenne.

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  • Yokohama: Das Gelbe vom Ei

    Mehr Hochkultur geht überhaupt nicht: Heute habe ich in Frankfurts Partnerstadt Yokohama das Instant Noodle Museum besucht und dort einmal mehr unter Beweis gestellt, dass ich wirklich das Gelbe vom Ei bin.

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