Jessica-Purkhardt.de

Auch am Ende der zweiten Woche empfinde ich die pandemische Häuslichkeit kein bisschen langweilig oder spannungsarm. Vielmehr ist mir endlich klar geworden, dass die von den Hethitern verwendete Keilschriftvariante der altbabylonischen Kursive viel näher steht, wie sie etwa in den Schreiberschulen Obermesopotamiens und Nordsyriens gebraucht wurde.

Nach mehreren Jahren in Südostasien schüttele ich angesichts der hiesigen Klopapier-Panikkäufe nur den Kopf, winke mit der noch nicht wieder ganz trockenen linken Hand und sage leise:
"Gute Besserung."

jessica purkhardt illu

„Küsschen, Küsschen!“ – „Lieber nicht.“ Es muss schon viel passieren, damit auf das Begrüßungsritual der schwulen Szene landauf, landab verzichtet wird. Ein Fledermausvirus, das sich auf einem Lebensmittelmarkt in der chinesischen Provinz den Menschen als neuen Wirt aussuchte, hat es dennoch geschafft. Nicht, dass wir nicht auch vorher schon in die Ellenbeuge gehustet und geniest hätten. Nur halt oft nicht in die eigene. Aber während weite Teile der Bevölkerung Klopapier horten und aus Angst vor dem Hungertod in Quarantäne notgedrungen sogar die bislang verschmähten Vollkornnudeln aufkaufen, zeigt sich die Szene vollkommen unpanisch. Das mag damit zusammen hängen, dass die Selbstbezeichnung „gay“ (lebenslustig, unbekümmert) nicht von ungefähr kommt.

Die ganze Kolumne weiterlesen im GAB-Magazin

Formular ausgefüllt, in welchen Ländern ich in den letzten 2 Wochen war und Fieber gemessen bekommen. Jetzt bin ich bei der Opening Bell zum Weltfrauentag in der Deutsche Wertpapierbörse Frankfurt am Main.

Seite 9 von 146

Jessica auf Twitter

Recht & Sicherheit

Meine Arbeit im Ausschuss für Recht, Sicherheit, Verwaltung und Personal

Kultur

Meine Arbeit im Ausschuss für Kultur und Freizeit

Queer

Queerpolitik und LGBT*IQ